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Samsung Galaxy Tab S7 im Test: Der Allrounder für Kreative und Arbeitende

Gute Unterhaltung – das könnte fast ein lausiger Werbespruch eines Fernsehsenders sein. Das Gegenteil ist der Fall: Es ist das Galaxy Tab S7, das sich hervorragend für eine gute Unterhaltung eignet, die du dir selbst zurechtbasteln kannst. Wert legt Samsung bei den Tablets der neuen S-Generation nicht nur auf ein edel anmutendes Äußeres, sondern auch auf die unkomplizierte Bearbeitung von Dokumenten oder Notizen und ein umfangreiches Multimedia-Erlebnis.

Mobiles Arbeiten dank S-Pen

Mit dem kleineren Tablet der neuen S-Generation von Samsung bekommst du ein kompaktes Gerät zur Hand, das darüber hinaus über einen S-Pen verfügt. Anders als beim Galaxy Note 20 und Note 20+ kann dieser aber nicht in das Gehäuse hinein geschoben, sondern muss separat getragen werden. Das Magische daran: Der Stift ist magnetisch und klemmt wie von Geisterhand gehalten am Gehäuse oder auf einem optisch abgehobenen Magnetstreifen am Rücken des Galaxy Tab S7. Der S-Pen besitzt einen eigenen Akku, dessen Ladung auf dem Tablet angezeigt wird, sobald der S-Pen in Benutzung ist. Übrigens: Klemmt der Stift auf dem rückseitigen Magnetstreifen, lädt er zeitgleich auch auf.

Er verwandelt das Galaxy Tab S7 in einen echten Arbeitshelfer. Am rechten Display-Rand erscheinen Shortcuts, anhand derer du auswählen kannst, was du mit dem Stift veranstalten willst. Für intuitive Gesten lässt sich der S-Pen in bis zu zehn Metern Entfernung nutzen, beispielsweise als Kameraauslöser. Im Test hält die Verbindung zwischen Stift und Tablet stand. Praktisch wird es hingegen mit Blick auf die Bearbeitungsoptionen: PDFs lassen sich beispielsweise bearbeiten und Textpassagen daraus kopieren. Das erspart an manchen Stellen einige Zeit und hilft, Arbeitsprozesse effektiver zu gestalten. Im Vergleich zum Laptop ist das Tab S7 deutlich kleiner, sodass es sich einfach in einer Tasche verstauen lässt, um so auch unterwegs arbeiten zu können. Mit 500 Gramm Gewicht ist das Tab S7 jedoch kein Fliegengewicht, sondern im Vergleich zu Konkurrenzmodellen schwer.

  • Übrigens: Wer unterwegs Internetzugang braucht, kann eine SIM-Karte in das Tablet legen. Auf 5G musst du beim Galaxy Tab S7 allerdings verzichten.

Samsung Galaxy Tab S7 Testfotos

Die Dual-Kamera des Tab S7 überrascht und eignet sich gut für Schnappschüsse.

Auf Kameras wird bei Tablets meist kein Wert gelegt. Im Vergleich mit Galaxy-Smartphones oder anderen Handys kann die Dual-Kamera des Galaxy Tab S7 nicht mithalten. Dennoch bemüht sich Samsung hier um eine ordentliche Ausstattung. Die Hauptkamera kommt so mit einer 13-Megapixel-Weitwinkelkamera und einer 5-Megapixel-Ultraweitwinkelkamera aus. Das Wichtige beim mobilen Arbeiten ist aber die Frontkamera: Die 8-Megapixel-Kamera löst zwar nicht sonderlich hoch auf, reicht aber für Videotelefonie – zum Beispiel für virtuelle Konferenzen – aus.

Das Mehr an Kreativität

Doch nicht nur Aufgaben lassen sich mit dem S-Pen erledigen. Du kannst auch deine Kreativität ausleben. Hat sich bei Kunstschaffenden vor allem Apple mit seinem iPad einen Namen machen können, wird dem Galaxy Tab S7 Unrecht getan, wenn es in diesem Punkt nicht bedacht wird. Mit dem Stift lassen sich präzise Striche zeichnen und kleine Bilder „malen“. Handschriftliche Notizen oder Handlettering kannst du mit dem Samsung-Tablet ebenfalls festhalten. Die akustische Untermalung soll für ein Echtheitsgefühl sorgen, als wenn man auf richtigem Papier anstelle eines Displays schreibt.

Der S-Pen setzt die Befehle postwendend in die Tat um, Verzögerungen gibt es keine. Selbst, wenn die Hand während des Schreibens oder Malens auf dem Bildschirm aufliegt, folgt das Tab S7 lediglich der Berührung des Stiftes und wird von der Druckfläche nicht in die Irre geleitet. Zusätzlich hast du die Möglichkeit, die Bildwiederholfrequenz adaptiv anzupassen: Sie wechselt dann zwischen 120 Hz und 60 Hz.

Auffällig ist jedoch, das das Display sehr nachgiebig ist. Drückt man mit dem Stift oder dem Finger ein wenig fester auf das Panel auf – ohne enorme Kraft -, wölbt es sich stark nach unten respektive innen. Und das nicht nur in der Mitte, sondern auch am Rand des Bildschirms.

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Multimedia-Ausstattung

Auf seiner Webseite bewirbt Samsung die vier Stereo-Lautsprecher, die im Galaxy Tab S7 verbaut sind. Die Bauteile stammen von AKG und liefern Dolby Atmos Surround Sound. Sollte man solche Werbeversprechen nicht immer für bahre Münze nehmen, so sind die Lautsprecher im Fall des Tab S7 überraschend gut. Der Klang ist satt, sowohl bei geringer als auch maximaler Lautstärke. Nur wenn der Regler bis zum Anschlag aufgedreht ist, klingen Stimmen teils etwas schrill. Der blecherne Unterton erinnert letztlich wieder daran, dass es sich um ein Tablet und nicht um einen reinen Lautsprecher handelt.

Die Lautsprecher strahlen zur Seite und nicht nach vorn zum Nutzer aus. Das mindert die gute Klangqualität aber nicht. Auffällig ist jedoch, dass die Mikrofone recht schwach auf der Brust sind. Damit dein Gesprächspartner dich gut versteht, musst du dich nah vor dem Tablet befinden.

  • Knackpunkt Kopfhörer: Wie auch bei Smartphones fehlt dem Galaxy Tab S7 die Klinkenbuchse. Möchtest du das Tablet also mit Kopfhörern verbinden, musst du dir entweder einen USB-C-Adapter zulegen oder auf Bluetooth-Kopfhörer zurückgreifen.

Durch den vergleichsweise guten Sound bietet sich sowohl tagsüber als auch am Abend eine Film- oder Serienrunde über das Galaxy Tab S7 an. Das kleinere Modell besitzt zwar eine schwächere Ausstattung als das Galaxy Tab S7+, ist aber trotz dessen tauglich. Das LTPS-Panel erstreckt sich über eine Größe von 11 Zoll und löst mit 1.600 x 2.560 Pixeln auf. Durch die kleinere Größe bietet das Tab S7 mit 276 ppi allerdings eine bessere Pixeldichte als der große Bruder. Trotz dessen sind die Kontraste teils ein wenig matt und könnten kräftiger sein.

Die Helligkeitsregelung ist so gut, dass sich Inhalte ohne Umstände im Hellen oder bei dämmrigem Licht ansehen lassen. Da auf dem Galaxy Tab S7 Android 10 als Betriebssystem läuft, steht im Notfall abends auch ein Blaulichtfilter zur Verfügung, damit dir die Augen nicht aus dem Kopf brennen.

Galaxy Tab S7: Das bietet das Samsung-Tablet

Auf technischer Seite ist das Galaxy Tab S7 mit den Oberklasse-Standards ausgestattet, die man teilweise auch in Smartphones findet.

  • Display: 11 Zoll, LTPS, 1.600 x2.560 Pixel
  • Prozessor: Qualcomm Snapdragon 865+, Octa-Core, 3,10 GHz
  • OS: Android 10 mit One UI 2.5
  • Arbeitsspeicher: 6 GB
  • Interner Speicher: 128 GB (um bis zu 1 TB per Micro-SD-Karte erweiterbar)
  • Kamera: 13 + 5 Megapixel
  • Frontkamera: 8 Megapixel
  • Akku: 8.000 mAh (laut Samsung bis zu 15 Stunden Ausdauer), Schnellladefunktion
  • Maße und Gewicht: 165,3 x 253,8 x 6,3 Millimeter, 500 Gramm
  • Preis: 681 Euro für die WiFi-Version, 779 Euro für das LTE-Modell

Fazit zum Samsung Galaxy Tab S7: Ein Allrounder

Das Galaxy Tab S7 kann zwar optisch durch ein schickes und zeitloses Design überzeugen. Allerdings ist der Gehäuserahmen recht scharfkantig verarbeitet und das Display recht nachgiebig. Obwohl der Snapdragon 865+ 5G ermöglicht, unterbindet Samsung die Unterstützung beim Galaxy Tab S7. Die Gründe dafür sind unverständlich. Auch die Differenz zwischen den Preisen der WiFi- und LTE-Edition ist mit fast 100 Euro hoch angesetzt.

Positiv ist allerdings die Handhabung des Samsung-Tablets zu bewerten. Mit dem Galaxy Tab S7 kann man die Vorzüge von Android 10 nutzen und kommt schnell mit dem Gerät zurecht, wenn man bereits ein Android-Handy nutzt. Das Tablet eignet sich vor allem für diejenigen, die auch von unterwegs arbeiten wollen und keinen Laptop mitnehmen möchten. Durch den S-Pen lässt sich auch einmal schnell etwas aufschreiben oder unkompliziert Dokumente bearbeiten. Deine Kreativität kannst du beim Zeichnen oder malen mit dem S-Pen ebenfalls ausleben. Das Paket wird von der Multimedialeistung des Galaxy Tab S7 komplettiert, das durch einen guten Sound und ein Display mit satter Farbwiedergabe punktet.

Persönlich hat mir das Samsung Galaxy Tab S7 gut gefallen. Die bekannte Android-Oberfläche erleichtert den Einstieg, sodass man sich schnell mit dem Gerät auskennt. Wer, wie ich, gern handschriftlich Notizen festhält, wird mit dem S-Pen gut zurechtkommen und seine Freude an den vielfältigen Funktionen haben. Die vergleichsweise gute Kameraausstattung kommt on top. Das 11-Zoll-Display reicht zum arbeiten oder Video-Streaming völlig aus und passt immer noch bequem in eine Tasche. Über das recht hohe Gewicht lässt sich so auch hinwegsehen.

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