Dieser Inhalt wird Ihnen bereitgestellt von
inside digital

Das sind die Insider & Experten

Die Insider & Experten sind spezialisiert und nah dran: Sie berichten vom Geschehen direkt "vor ihrer Haustür" aus Hamburgs Stadtteilen - oder sind als bekannte Experten zuhause in ihren jeweiligen Themenwelten wie Reise, Wellness, Fahrrad & Zubehör, Technik oder digitale Trends. Mit spannenden Geschichten, Ratgeber-Tipps und Testempfehlungen ergänzen sie die aktuelle Berichterstattung der MOPO zu allem, was für Menschen aus Hamburg und dem Norden wichtig ist.

Schockierende Zahlen zur Corona-App: Damit hat wohl niemand gerechnet

Von inside digital

Wer schon mal eine App für sein Unternehmen entwickeln lassen hat, weiß, dass das meist nicht günstig ist. So kann ein Programmierer schon mal einige Tausend Euro für eine App verlangen, die im Play Store und App Store angeboten wird. Mit Baukasten-Tools kann heutzutage aber fast jeder auch selbst Apps entwickeln. Die Kosten dafür liegen dann bei einigen Hundert Euro. Im Gegensatz zur neuen Corona-App der Bundesregierung ist das jedoch ein Witz.

Die Bundesregierung hat nun Zahlen veröffentlicht, die detailliert aufschlüsseln, wie viel die neue Corona-Warn-App insgesamt kostet und wer wie viel Geld damit verdient. Die genannten Summen sind dabei teils erschreckend und verdeutlichen, dass die Corona-Warn-App augenscheinlich zwar kostenlos ist. Doch am Ende zahlt jeder Steuerzahler dafür.

So viel hat die Entwicklung der Corona-App gekostet

Für die Programmierung der App war der deutsche Softwarekonzern SAP zuständig. Wie der Spiegel berichtet, hat die Regierung für die Entwicklung der Corona-App dem Konzern von Dietmar Hopp rund 9,5 Millionen Euro gezahlt. Hinzu kommen Umsatzsteuer und 2 Millionen Euro für die Wartung der Software in diesem und kommendem Jahr.

Hier kannst du die Corona-App herunterladen

Die Serverkapazitäten hingegen stellt die Telekom-Tochter T-Systems zur Verfügung. Dafür sackt der Konzern maximal rund 43 Millionen Euro ein. Dazu zählen auch die entsprechende IT-Sicherheit sowie eine Hotline für Nutzer der Corona-App. Weitere 7,79 Millionen Euro erhielt T-Systems für die Inbetriebnahme der Anwendung.

So teuer ist die Corona-Warn-App

Darüber hinaus plant die Bundesregierung vorerst 3,5 Millionen Euro für Werbung ein. Inklusive aller Tests der Corona-App im Vorfeld belaufen sich die Gesamtkosten auf rund 68 Millionen Euro – bis Ende 2021. Übrigens wurde die Corona-Warn-App in den ersten beiden Tagen laut Bundesgesundheitsministerium mehr als 6,4 Millionen Mal heruntergeladen.

Die Corona-App soll nach Angaben der Bundesregierung vollkommen anonym und freiwillig sein. Sie soll das Nachverfolgen von Infektionsketten leichter und schneller machen und jedem Nutzer dabei helfen, festzustellen, ob er mit einer infizierten Person Kontakt hatte. Ist ein Nutzer positiv getestet worden, hat das so in der App auch angegeben und du hattest Kontakt zu ihm, meldet dir die Corona-App das. In diesem Ratgeber beantworten wir die wichtigsten Fragen zu der Corona-Warn-App.

Der Beitrag „Schockierende Zahlen zur Corona-App: Damit hat wohl niemand gerechnet“ erschien zuerst auf inside-digital.de.