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Sky kulant wie nie: Keine Bundesliga, keine Kosten

Das Coronavirus hält die Welt in Atem. Auch beim liebsten Hobby des Deutschen und einer willkommenen Ablenkung geht nicht. Die Fußballstadien sind leer, Bundesligaspiele setzt die DFL bis mindestens Anfang April aus. Hinzu kommt: Die Kneipen sind dicht. Selbst wenn Geisterspiele stattfinden würden, könnte man sie in der Bar nicht sehen. Für viele eine grausame Situation. Insbesondere aber für die Wirte. Denn neben Umsatzeinbußen aufgrund still gelegter Zapfhähne laufen Kosten für das Sky-Abo weiter.

Doch Sky zeigt sich in der Corona-Krise kulant. In einem Schreiben an die Kölner Gastronomen heißt es:

„Sehr geehrte Geschäftspartner,

wir wissen, dass dies herausfordernde Zeiten für viele unserer Kunden in der Gastronomie und Hotellerie sind, für die eine sozial, mobile Gesellschaft Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Geschäft ist.

Uns ist es dabei wichtig, Sie als unseren Geschäftspartner in diesen unsicheren Zeiten bestmöglich zu unterstützen, um Ihnen eine Fortführung Ihres Betriebs zu ermöglichen. Jetzt gilt es erst recht, zusammenzuhalten.

Deshalb haben wir uns dazu entschlossen, Ihren Abonnentenpreis für Sky rückwirkend zum 14. März 2020 so lange auszusetzen, bis wir Ihnen wieder ein adäquates Live-Sport-Programm liefern können. Dabei schreiben wir Ihnen 50 % Ihrer bereits gezahlten Abonnementskosten für den März auf Ihrem Kundenkonto bei uns gut. Für den Monat April 2020 werden wir das Inkasso Ihres Abonnementpreises vorsorglich aussetzen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen damit in der aktuellen Krise eine Hilfe sind, und freuen uns, wenn Sie weiterhin auf Sky vertrauen.

Wir wünschen Ihnen viel Kraft und alles Gute bei der Bewältigung dieser schweren Zeit.“

Sky kulant wie nie

Vielen Gastronomen greift Sky damit ordentlich unter die Arme. Denn klar ist: In Großstädten wie Köln können für Wirte größerer Kneipen für das Sky-Abo monatliche Kosten von über 1.000 Euro entstehen. Auf der anderen Seite zeigt Sky momentan keine Bundesligaspiele, da sie de facto nicht stattfinden. Man könnte also auch sagen: Wer nicht liefert, bekommt auch kein Geld.

Zum anderen hat Sky natürlich selbst großes Interesse daran, dass Kneipen, Sportbars und Hotels aufgrund der Corona-Krise nicht zugrunde gehen. Denn sie sind für den Pay-TV-Sender eine stetige Geldquelle. Hinzu kommt: Sky steht enorm unter Druck. Das Unternehmen muss gar um die Rechte für die Übertragung der Bundesligaspiele bangen.

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