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Smart Bewässern: Das Geheimnis strahlender Gärten

Hier kommt es nicht nur auf die richtige Wassermenge, sondern auch auf den richtigen Zeitpunkt an. Am einfachsten ist das natürlich über eine intelligente Bewässerung zu realisieren. Das hat zudem den Vorteil, dass deine Pflanzen und Grünflächen auch überleben, wenn du beispielsweise mal länger im Urlaub bist. Allerdings gibt es hierbei auch einiges zu beachten. Worauf du beim smarten Bewässern achten solltest, verraten wir dir in diesem Ratgeber.

Intelligent bewässern – Darauf solltest du achten

Das Problem beim Bewässern deiner Gartenpflanzen und Grünflächen ist, dass jede Pflanze einen anderen Wasserbedarf hat. Zudem gibt es für Pflanzen auch verschiedene Zeitpunkte an denen es am besten ist, diese zu gießen. Diese Aufgabe alleine und manuell zu bewältigen würde viel Zeit in Anspruch nehmen, was im Alltag kaum zu schaffen ist. Daher ergibt es durchaus Sinn diese Aufgabe zu automatisieren. So bleibt dir mehr Zeit für andere Dinge.

Bevor du jetzt in den nächsten Baumarkt rennst, um dir Material für deine smarte Bewässerung zu kaufen, solltest du dir allerdings einige Gedanken machen, denn eine richtige Planung ist essenziell für deine smarte Bewässerung.

Die richtige Planung zum smarten Bewässern

Bevor du anfängst deinen Garten umzubuddeln, ist natürlich eine gewisse Vorplanung nötig. Verschiedene Pflanzen benötigen beispielsweise unterschiedliche Wassermengen und Bewässerungszeiten. Zudem ist auch die Bodenbeschaffenheit für die Planung relevant. Sand- und Kiesböden speichern beispielsweise nicht so viel Wasser wie Lehmboden.

Es kann also Sinn ergeben, deinen Garten in verschiedene Bewässerungszonen zu unterteilen. Entweder du informierst dich über deine Pflanzenarten und die nötige Bewässerung selbst oder du ziehst direkt einen Fachmann hinzu. Das erleichtert dir die Arbeit und sorgt dafür, dass du Fehler vermeidest.

Nachdem du einen groben Plan über die Bewässerungszonen erstellt hast, musst du dir noch überlegen, welches System du nun haben möchtest. Dazu klären wir zunächst einmal die Frage, was smarte Bewässerungssysteme eigentlich können.

Das können smarte Bewässerungssysteme

Nahezu alle Systeme können nach einem voreingestellten Zeitplan die Pflanzen gießen, aber einige Systeme können weitaus mehr als das. Hier kommt es ganz auf dein Budget an. So können einige smarte Bewässerungssysteme beispielsweise die Bodenfeuchtigkeit messen, oder das Wetter in ihren Bewässerungsplan mit einbeziehen.

Das verhindert eine Überwässerung und sorgt für genau die richtige Menge an Wasser. Auch der Zeitpunkt des Gießens kann je nach Umgebungsbedingungen von einigen Systemen voll automatisch angepasst werden. Das erspart nicht nur Arbeit, sondern auch Lebenszeit.

Wasserregulator von cloudrain

cloudrain Wasserregulator und App

Gardena ist der Platzhirsch, wenn es um smarte Bewässerung geht. Gartenfreunde werden die Gardena Produkte auch schon von vor der smarten Zeit gekannt haben. Gardena hat langjährige Erfahrung in der Gartenbewässerung und das bringen sie nun ins smarte Zeitalter mit. Neben Gardena gibt es aber natürlich auch noch weitere Hersteller für smarte Gartenbewässerung, wie beispielsweise Eve, GreenIQ, Cloud Rain oder MIYO.

Bewässerung per Wasserhahn

Die einfachste Methode deinen Garten zu bewässern ist die Wasserhahnmethode. Dies sollte für kleinere Gärten meist ausreichen. Vielleicht nutzt du diese Methode bereits und möchtest nun lediglich auf smarte Außenhahnbewässerung umsteigen. Das geht ganz einfach, denn hierfür gibt es mittlerweile einige Produkte. Einfach zwischen Gartenschlauch und Wasserhahn ein smartes Wasserventil anbringen und schon besitzt du deinen ersten Bewässerungshelfer. Allerdings musst du darauf achten, dass der Gartenschlauch auch an in der Nähe der Stelle, an der du bewässern möchtest, platziert ist. Ansonsten hast du irgendwann beispielsweise versehentlich deine Terrasse unter Wasser stehen.

Smart Bewässern: Komplettsysteme

Für große Gärten mit vielen verschiedenen Pflanzen und Grünflächen reicht eine Bewässerung per Wasserhahn und Gartenschlauch in der Regel nicht aus. Hier benötigt es etwas mehr als ein einfaches smartes Ventil. Für komplexe Gärten gibt es ganze Systeme, die sich in vielen verschiedenen Zonen schalten und einstellen lassen. Zudem können komplexe Systeme mit Sensoren beispielsweise die aktuelle Bodenfeuchtigkeit und andere Umgebungsbedingungen in den Bewässerungsplan mit einbeziehen. Ebenso kann das aktuelle Wetter mit einbezogen werden, sodass beispielsweise bei Regen nicht unnötig Wasser verschwendet wird.

Für solche Komplettsysteme ist eine Planung besonders wichtig. Denn für solche Bewässerungskonzepte müssen auch Wasserleitungen und Schläuche fest verlegt werden. Auch der Materialbedarf muss zuvor festgelegt werden.

Auswahl des smarten Bewässerungssystems

Die Auswahl für smarte Bewässerungssysteme ist groß. Daher kommt es bei der Wahl des Systems natürlich darauf an, ob Du bereits eine herkömmliche Anlage besitzt oder komplett neu anfängst. In aller Regel kannst du deine bestehenden Lösungen smart aufrüsten, indem du einfach smarte Ventile zwischenschaltest oder die Steuerzentrale austauscht. Als smarte Bewässerungsventile eignen sich beispielsweise der Eve Aqua und der Gardena Smart Water Control.

Insbesondere Gardena bietet ein umfassendes Portfolio an Produkte für das smarte Bewässern. Egal, ob Außenwasserhahn, Beregnungsanlage oder eigener Brunnen. Du kannst hier die komplette Steuerung deiner Bewässerungssysteme austauschen und schon hast du deine smarte Bewässerung.

Bei einer Neuinstallation erwartet dich deutlich mehr Arbeit, aber dafür bist du freier in deiner Entscheidung. Am besten du richtest dich hier ganz nach deinen Wünschen und den Bedürfnissen deiner Pflanzen und Grünflächen. Bei einem großen Garten ist ein eigener Brunnen besser geeignet, als die Bewässerung per Wasserhahn. Alternativ kann hier ein Regenwassertank helfen viel Wasser zu sparen.

Kompatibilität bei bestehenden Smart Garden Systemen

Wenn du bereits ein Smart Home oder Smart Garden System besitzt, musst du auch auf Kompatibilität zwischen den Systemen achten. Eve Aqua kommt für dich eher nicht infrage, wenn du kein Home Kit besitzt und deine Smart Home und Smart Garden System stark vernetzen möchtest. In dem Fall solltest du lieber zu dem Gardena-System greifen, denn das ist in dieser Hinsicht wesentlich flexibler.

Smart Bewässern – Darauf musst du achten

Es gibt also viel zu Bedenken und zu Entscheiden. Hier ist eine kurze Zusammenfassung, worauf du bei deiner intelligenten Bewässerung achten solltest.

  • Größe deines Gartens
  • Verschiedene Bewässerungszonen, aufgrund unterschiedlicher Pflanzenarten, Grünflächen und Sonneneinstrahlung
  • Anschlüsse deiner herkömmlichen Bewässerungsanlage
  • Wasserversorgung: Außenwasserhahn oder eigener Brunnen
  • Kompatibilität der Smart Home und Smart Garden Komponenten

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