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Sonos Arc statt Playbar 2: Das ist der neueste Coup von Sonos

Sonos Arc – an diesen Namen werden sich Sonos-Fans gewöhnen müssen. Denn Arc ist die neue Playbar. Dabei ist im Vergleich zur 2013 erschienenen Playbar nur noch das Prinzip der Soundbar für den Fernseher geblieben. Alles andere hat Sonos deutlich modernisiert.

Die Modernisierung beginnt beim Äußeren: Statt eines mit Stoff überzogenen Lautsprecher bekommst du mit dem Sonos Arc jetzt eine Soundbar, die mit einem 270-Grad-Kunststoff-Gitter versehen ist. Das dürfte vor allem denjenigen freuen, der fürs Staubwischen in deiner Wohnung zuständig ist.

Die neue Playbar kann 5.0-Signal wiedergeben

Der Sonos Arc versorgt dich mit insgesamt elf verbauten Lautsprechern nach Angaben von Sonos mit einem 5.0-Signal, ohne dass du weitere Lautsprecher aufbauen musst. Möglich macht das eine Berechnung der Soundinformationen, die dafür sorgen soll, dass dich die Toninformationen samt der räumlichen Informationen punktgenau erreichen. So werde für viele Tonsignale zur anderen Seite hin eine Art Gegensignal gesendet. An einem genau berechneten Punkt sorgt das, ähnlich dem Prinzip eines Noice-Cancelling-Lautsprechers, für die gewünschten Effekte. Die Surround-Informationen werden im 60- und 90-Grad-Winkel abgestrahlt. Auch zwei Lautsprecher, die nach oben abstrahlen, sorgen für diesen 3D-Audio-Effekt – insbesondere, wenn sie ein Atmos-Signal bekommen.

Kommt in deinem Wohnzimmer noch ein Sonos Sub dazu, bekommst du demnach ein vollwertiges 5.1-Tonsignal – ganz ohne rückwärtige Lautsprecher. Aber auch die Tieftöner des Sonos Arc sollen es schon in sich haben. Da der Sub in diesem Fall die Bass-Töne übernimmt, konzentriere sich der Sonos Arc dann mehr auf die Mitten und Höhen. Du kannst den Sonos Arc auch weiterhin mit den Rück-Lautsprechern Sonos One, Sonos One SL oder Sonos Play:1 betreiben und hast dann ein 5.1.2-Setup.

Sonos Arc mit HDMI statt optischem Kabel

Sonos Arc unterstützt erstmals Dolby Atmos. Nach Angaben von Sonos bieten heute weltweit 25 Videostreaming-Anbieter bereits Inhalte mit Dolby Atmos an. Dieses Verfahren gebe den Toningenieuren mehr Kontrolle über ein Tonsignal. Zusätzlich zur horizontalen Ebene komme eine vertikale Ebene dazu. Natürlich werden auch andere Tonsignale unterstützt.

Zudem wird der Nachfolger der Playbar erstmals nicht mehr über ein optisches Audiokabel, sondern per HDMI-arc mit einem Tonsignal versorgt. Hat dein Fernseher keinen HDMI-Ausgang, so kannst du einen Adapter verwenden, der im Lieferumfang enthalten ist.

Eingebaut ist übrigens auch die Sprachsteuerung von Google oder Amazon Alexa. Auf Wunsch kannst du das Mikrofon aber auch deaktivieren. Ferner gibt es eine Status LED, deren Helligkeit durch einen Lichtsensor gesteuert wird sowie einen Sensor, der feststellt, ob Sonos Arc vor dem Fernseher liegt oder an der Wand hängt. Der Ton werde dann entsprechend optimiert.

Sonos Arc nur in neuem S2-System nutzbar

Um die Sonos Arc zu bedienen, brauchst du übrigens die neue Sonos S2-Software. Sie wird kurz vor der Auslieferung der Sonos Arc zur Verfügung stehen. Solltest du als veraltet geltende Lautsprecher wie die Play:5 der ersten Generation nutzen, kannst du die Sonos Arc nicht in dasselbe Sonos-Netz aufnehmen.

Mit der Einführung des Sonos Arc gehen die Playbar und die Playbase aus dem Sortiment. Ein günstiges Vergnügen wird die Sonos Arc aber nicht werden. Du kannst sie ab sofort für 899 Euro bei Sonos vorbestellen. Die verfügbaren Farben: Matt schwarz oder matt weiß. Nach Hause geliefert bekommst du sie zum globalen Verkaufsstart am 10. Juni.

Eine Wandhalterung soll für 89 Euro auf den Markt kommen. Steht dein TV auf einem Hifi-Sideboard, kannst du den Arc aber auch vor den TV legen. Allerdings solltest du die Hohe von 8,7 Zentimetern beachten. Übrigens: Auch bei seiner neuesten Komponente hat Sonos es nicht geschafft, den Stand-by-Verbrauch auf unter 1 Watt zu drücken: Er liegt bei 4,3 Watt.

Produktpflege für Sonos Sub und Sonos Play:5

Sonos Five

Sonos Five

Im Vorfeld hat die Branche auch gemutmaßt, dass Sonos einen neuen Subwoofer und einen neuen Play:5 vorstellt. Hier aber betreibt Sonos lediglich etwas Produktpflege. Der Nachfolger der Play:5 der 2. Generation wird mit mehr Speicher, einem neuen Chipsatz und besseren WLAN-Antennen ausgestattet. Auch die Optik ist eine neue. Akustisch habe man nichts geändert, betont Sonos.

Beim Sub hat man im wesentlichen optisch an dem Verbindungsknopf gearbeitet. Er ist künftig wie bei den anderen Produkten auch rund. Nichts, was den Austausch bestehender Lautsprecher rechtfertigen würde. Willst du die Lautsprecher ohnehin anschaffen, kannst du ab heute die neuen Modelle vorbestellen.

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