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Sonos schafft Recycling-Modus ab – und landet im nächsten PR-Desaster

Wie The Verge berichtet, hat Sonos das Trade-Up-Programm in den USA bereits verändert. In Deutschland ist davon noch nichts zu sehen, allerdings soll die Anpassung der Webseite in den kommenden Tagen erfolgen, heißt es bei The Verge. Dann soll es beim Sonos Trade-Up-Programm immer noch 30 Prozent geben – aber du musst den Lautsprecher, den du anmeldest, nicht mehr verschrotten lassen.

Als Besitzer eines Lautsprechers wie dem Play:5 der ersten Generation musst du damit nicht mehr funktionierende Technik zerstören. Gemäß The Verge kann der Lautsprecher weitergenutzt oder an jemanden weitergegeben werden. Auch eine Verwertung sei natürlich weiterhin möglich, aber nicht mehr zwangsweise vorgesehen.

Sonos Trade-Up in Deutschland noch unverändert

Sonos habe aus seiner App den Recycling-Modus schon entfernt und durch einen Hinweis ersetzt, dass Nutzer den Kundenservice anrufen mögen, wenn sie am Trade-Up-Programm teilnehmen wollen. In Deutschland ist davon noch nichts zu sehen. Auch die Webseiten sprechen noch von einem Recycling-Modus, der aktiviert werden muss und 21 Tage nach Aktivierung greift. Der Lautsprecher wird dann unbrauchbar.

Das nächste PR-Desaster bahnt sich an

Wir raten dir daher dringend davon ab, jetzt das Sonos Trade-Up-Programm zu nutzen. Denn The Verge zitiert einen Sprecher von Sonos, wonach ein einmal aktivierter Recyling-Modus nicht rückgängig gemacht werden kann. Sonos riskiert damit das nächste Desaster in Sachen PR. Zwar lässt man jetzt funktionierende Technik nicht mehr verschrotten, verärgert aber jene Kunden, die die Aktion schon genutzt haben. Belohnt werden jene Nutzer, die bisher abgewartet haben. Die können gemäß The Verge ihren Sonos-Lautsprecher behalten und bekommen trotzdem 30 Prozent Rabatt.

Allerdings: Inzwischen ist klar, wie die veralteten Komponenten künftig mit dem neueren Teil des Sonos-Systems zusammenarbeiten werden: Gar nicht. Wie Sonos auf seiner Webseite darstellt, kannst du dich entscheiden, dein System so zu belassen wie es ist. Dann arbeiten alle Lautsprecher zusammen, du bekommst aber keine Updates mehr. Oder aber du koppelst die veralteten Komponenten aus und hast zwei parallel laufende Sonos-Systeme – was aber der Idee von Multiroom widerspricht.

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