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Telekom-Preissenkung bringt deutliche Verschlechterung mit sich

Die Anzahl der Kunden, die einen Anschluss mit 500 oder 1.000 Mbit/s im Downstream bei der Telekom buchen können, ist überschaubar. Nur in Neubaugebieten oder in extrem ländlichen und zumeist geförderten Regionen liegen die FTTH-Anschlüsse der Telekom. Hier geht die Glasfaserleitung bis in die Wohnung.

Genau für diese Anschlüsse hat die Telekom – wohl auch als Reaktion auf Vodafone und ihre deutschlandweite Gigabit-Offensive- eine Preissenkung bekannt gegeben. 1.000 Mbit/s sollen bei der Telekom ab April 79,95 Euro monatlich kosten. Vorher lag der Preis bei 119,95 Euro. Damit ist der Anschluss immer noch doppelt so teuer wie der Aktionstarif von Vodafone.

Verschlechterung: 100 statt 500 Mbit/s im Downstream

Gleichzeitig gibt die Telekom aber einen ihrer gravierendsten Vorteile auf: Der hohe Upstream von bis zu 500 Mbit/s beim Upstream wird abgeschafft. Nicht nur der Gigabit-Tarif, sondern auch der 500 Mbit/s-Tarif wird im Upstream beschnitten. Bisher hast du hier 200 Mbit/s bekommen. „Nur“ noch 100 Mbit/s sind in den neuen Tarifen enthalten. Selbst gegen Aufpreis wirst du keine höhere Datenrate buchen können.

Relevant ist ein so hoher Upstream vor allem, wenn du deinen Glasfaseranschluss nutzen wolltest, um enorm viele Daten ins Internet zu laden. Das betrifft beispielsweise Architekten, YouTuber oder das Erstellen von Backups, die in der Cloud gesichert werden. Hier dauern die Uploads künftig länger. Gleichzeitig gehört der Telekom-Anschluss mit 100 Mbit/s im Upstream aber im Vergleich zu anderen Anschlüssen immer noch zu den schnellsten Anschlüssen in Deutschland.

Zum normalen Internet-Surfen und bei normalen Anwendungen ist ein solch hoher Upstream aber nicht relevant. Auch für Multimedia-Anwendungen und selbst für die Bestätigungsdaten von mehreren UHD-Streams reicht ein Upstream von selbst 50 Mbit/s aus.

Ob du überhaupt heute schon einen Gigabit-Anschluss brauchst, ist auch fraglich.

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