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Telekom-Störung in Corona-Zeiten: Das passiert mit Techniker-Besuchen

Wie uns eine Sprecherin der Telekom auf unsere Anfrage mitteilte, habe man zunächst einmal die einfachsten Schutzmaßnahmen mit Desinfektionsmittel und Schutzmasken gesetzt. Doch die Maßnahmen der Telekom gehen noch weiter.

„Die Service-Techniker sind angehalten, Abstand zu den Kunden zu halten“, erklärte die Sprecherin weiter. Natürlich müsse man die Wohnungen der Kunden bei einer Störung weiterhin betreten, beispielsweise um die Leitung zu messen und so die Störung ausfindig zu machen. „Unsere Mitarbeiter sind aber angehalten, die Wohnung des Kunden nicht zu betreten, wenn sie davon ausgehen müssen, dass der Kunde krank ist.“

Techniker können Einsätze abbrechen

Sollte der Kunde also von sich aus sagen, dass er ein gesundheitliches Problem hat, so bricht der Techniker den Besuch ab. Das gilt auch, sollte der Techniker vor Ort aufgrund von starken Husten des Kunden zu dem Schluss kommen, dass er sich in akute Ansteckungsgefahr begibt. Der Techniker nimmt dann mit seinem Disponenten Kontakt auf. Es wird dann ein neuer Termin mit dem Kunden vereinbart.

„Der betroffene Kunden bekommst dann einen Datenvoucher von uns“, erklärt die Sprecherin der Telekom weiter. So könne der Kunde dann wenigstens das Telekom-Mobilfunknetz nutzen und sei wieder online. Wie hoch dieser Voucher ist, ist unklar.

Die letzte der von der Telekom angekündigten Maßnahmen ist eine ganz einfache. Auf die Unterschrift bei Erledigung eines Auftrages verzichtet die Telekom derzeit. Auch so wird unnötiger Kontakt und das Überreichen von Kugelschreibern und Papier vermieden.

Service-Center telefonieren von zu Hause

Im Idealfall muss ein Telekom-Kunde also bei einer Störung derzeit nicht befürchten, nicht aus dem Homeoffice arbeiten zu können. Und auch im Netz als Solches befürchten die Netzbetreiber bis auf Weiteres keine gravierenden Einschränkungen. Der Grund: Der Hauptanteil des Datentraffic im Internet wird durch Videostreaming generiert, nicht durch Büro-Anwendungen.

Und auch telefonisch bleibt die Telekom erreichbar. Damit aber die Mitarbeiter in den Service-Centern nicht mehr dicht an dicht sitzen, beginnt die Telekom damit, den Mitarbeitern Laptops mit der erforderlichen Software zu geben. Sie können dann fortan von zu Hause telefonieren.

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