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Trotz Corona: DFL sichert Bundesliga bei Sportschau & Sky

Warum stand die Übertragung auf der Kippe?

Selbst wenn die Zuschauer in den vergangenen Monaten außen vor blieben, waren oftmals mehrere hundert Leute in den Stadien der Fußball-Bundesliga. Darunter natürlich auch die Kamera-Teams und Kommentatoren, die dir die Spiele in deinen Fernseher gebracht haben. Doch am kommenden Wochenende hätte nach ursprünglichen Plänen ein Großteil dieser Mitarbeiter nicht ins Stadion gedurft. Das hätte bedeutet: Bundesliga ohne Sky, DAZN und die Sportschau? Denn die DFL hatte in ihrem Hygienekonzept festgelegt, dass Personen, die zuvor in einem Risikogebiet waren, nicht im Stadion arbeiten dürfen. Dabei ist es egal, ob es ein inländisches oder ausländisches Risikogebiet ist.

Medienstandorte Berlin, München und Köln sind Risikogebiete

Derzeit gelten mit Berlin, München und Köln drei große Medienstandorte als Risikogebiet. So ist die Sportschau in Köln beheimatet. Der Konkurrent Sky sitzt in der Nähe von München. Die Hauptstadt Berlin beherbergt unter anderem Studio Berlin, einen technischen Dienstleister für Übertragungswagen.

Während es für die Kommentatoren der Sender noch die Möglichkeit gibt, diese wie auch in anderen Fällen per TV-Bild kommentieren zu lassen, gibt es für die Produktion der TV-Bilder keine Alternativ-Variante zu Mitarbeitern im Stadion. Für die Produktion der TV-Bilder ist die Firma Sportcast verantwortlich, die sie dann an Sky, DAZN und die ARD liefert. Lediglich die Kamera-Technik für die Reporter vor Ort kommt in der Regel von den Sendern beziehungsweise deren Dienstleistern.

Das ist die Lösung der DFL

Nachdem das Problem Anfang dieser Woche aufgepoppt war, hat die DFL nun nach Informationen des Kicker reagiert. Es gibt ein Rundschreiben an die Vereine und ein verändertes Hygienekonzept. Demnach sehe es die in Rücksprache mit der Task Force Sportmedizin/Sonderspielbetrieb „nicht als verhältnismäßig an, diesen Personen pauschal den Zutritt zu dem Stadion zu verwehren.“

Im Klartext: Das Hygienekonzept, mit dem man letztlich die Genehmigung bekam, den Spielbetrieb wieder aufzunehmen, wurde über den Haufen geworfen. Man wolle eine „verantwortungsvolle Balance zwischen der Ermöglichung der Berufsausübung sowie der Durchführung des Spieltags und der dazugehörigen medialen Berichterstattung einerseits und einem hohen Gesundheits- und Infektionsschutz aller Beteiligten andererseits“ gewährleisten. Das zitiert der Kicker aus dem Schreiben.

Wer aus einem Risikogebiet kommt, muss nun zwei Meter Abstand zu anderen halten und permanent einen Mund-Nasen-Schutz tragen.

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Trotz Corona: DFL sichert Bundesliga bei Sportschau & Sky

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