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Von Audi bis Suzuki: Neue E-Autos für Groß und Klein

Auch wenn zur Zeit wegen des nach wie vor nicht verschwundenen Coronavirus noch keine großen Automessen stattfinden können, werden die großen Automobilhersteller nicht müde, neue E-Auto-Modelle zu präsentieren. Und auch Zukunftsstrategien machen die Runde. So wurde zum Beispiel jüngst bekannt, dass Mercedes-Benz sich von der B-Klasse verabschieden könnte.

Bei Volkswagen ist man währenddessen schon dabei, ein zweites Werk auf die steigende Nachfrage an E-Autos vorzubereiten. Eine Milliarde Euro investiert VW nach eigenen Angaben in sein Werk in Emden, um dort ab 2022 zum Beispiel den vollelektrischen Kompakt-SUV ID.4 zu bauen. In der finalen Ausbaustufe ist die technische Produktionskapazität für bis zu 300.000 E-Fahrzeuge ausgelegt, heißt es von dem Wolfsburger Automobilkonzern. Auch die Fertigung des neuen VW Arteon ist in Emden geplant.

Audi Q4 Sportback e-tron concept

Doch nicht nur Volkswagen selbst treibt die Elektrifizierung der Flotte voran. Auch die Tochtermarke Audi geht mit einem neuen E-Auto an den Start. Jüngste Neuvorstellung: der Audi Q4 Sportback e-tron concept. Nach dem Audi Q4 e-tron concept ist es schon das zweite Konzept-Modell der 2021 in Serie gehenden SUV-Baureihe. Dieses Mal aber eben in der Sportback-Coupé-Variante.

Technisch ist der Q4 Sportback e-tron weitgehend mit dem „normalen“ Schwestermodell identisch: 4,60 Meter lang, 1,60 Meter hoch sowie 1,90 Meter breit. Der Radstand liegt bei 2,77 Metern. Für den Allrad-Antrieb sorgen zwei Elektromotoren, die eine Systemleistung von 225 kW oder umgerechnet 306 PS entwickeln. Audi verspricht eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 6,3 Sekunden. Und trotz reinem E-Antrieb ist eine vergleichsweise hohe Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h möglich.

Klar, dass man für so einen Kraftprotz einen großen Akku benötigt. Die Kapazität liegt bei 82 Kilowattstunden. Verbaut ist der Energiespeicher zwischen den Achsen auf nahezu der gesamten Fläche im Unterbodenbereich. Die WLTP-Reichweite liegt nach Herstellerangaben bei 450 Kilometern. Wenn du dich für ein Modell entscheidest, das nur über einen Hinterradantrieb verfügt, sind sogar mehr als 500 Kilometer drin. Details zum Preis gibt es noch nicht.

Cupra el-Born

Darf es (noch) ein bisschen sportlicher sein? Dann hat die Seat-Tochter Cupra das passende E-Auto für dich in der Pipeline. Nach dem Seat el-born ist es der nächste rassige Spanier – mit noch mehr Leistung. Eine Beschleunigung von 0 auf 50 km/h soll in 2,9 Sekunden gelingen, verspricht der Hersteller. Produziert wird der Cupra el-born im deutschen VW-Werk in Zwickau, wo auch der ID.3 von Volkswagen vom Band läuft.

Den Cupra-Designern war es wichtig, die Optik des el-born gegenüber dem klassischen Modell noch stärker zu betonen. Im Innenraum kommt unter anderem ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktionen und ein umfassendes Konnektivitäts- und Infotainmentsystem mit 12-Zoll-Bildschirm zum Einsatz. Und natürlich darf es auch an Sportschalensitzen und einem speziellen Lenkrad mit Fahrprofiltasten nicht fehlen.

Cupra el-born

Markant und sportlich: So präsentiert sich das neue E-Auto Cupra el-born.

Ein Preis für den Cupra el-born gibt es noch nicht. Fest steht aber schon, dass das neue E-Auto erst im Jahr 2021 auf den Markt kommen soll. Die integrierte Batterie mit einer Kapazität von 82 kWh erlaubt laut Hersteller eine rein batterieelektrische Reichweite von 500 Kilometern. Und damit auch lange Touren kein Problem sind: Reichweite für 260 Kilometer lässt sich in 30 Minuten nachladen.

Hyundai Santa Fe

Solltest du Interesse an einem etwas größeren SUV haben: Der Hyundai Santa Fee kommt basierend auf einer rundum neuen Fahrzeugplattform und mit einem Facelift ab Anfang 2021 erstmals auch mit Plug-in-Hybrid-Technologie in den Handel. Allradantrieb und Sechsgang-Automatikgetriebe sorgen dafür, dass du komfortabel an dein Ziel reisen kannst. Neben einem 1,6-Liter-T-GDI-Motor ist dann auch ein 66,9-kW-Elektromotor mit 13,8-kWh-Akku verbaut. Die Gesamtleistung liegt bei 195 kW / 265 PS mit einem Drehmoment von 350 Nanometern.

Im Innenraum sorgt ein digitales 12,3-Zoll-Cockpit-Display für eine volldigitale Anzeige von Tacho, Drehzahlmesser und anderen für den Fahrer wichtigen Informationen. Wichtige Funktionen und das integrierte Radio lassen sich über ein 10,25 Zoll großes Touchdisplay oberhalb der Mittelkonsole steuern. Apple CarPlay und Android Auto werden unterstützt. Die Spiegelung deiner Lieblings-App auf das Santa-Fe-Display ist demnach kein Problem. Per Qi-Ladeablage kannst du dein Smartphone während der Fahrt sogar aufladen.

Hyundai Santa Fe 2020

Der Hyundai Santa Fe kommt ab 2021 auch mit Plug-in-Hybrid-Antrieb nach Deutschland.

Nähere Informationen dazu, was der neue Hyundai Santa Fe mit Plug-in-Hybrid-Antrieb kosten soll, hat der Hersteller noch nicht verraten. Ab Herbst wird es ohnehin zunächst einmal ein Modell mit Mild-Hybrid-Antrieb geben.

Suzuki Across

Ebenfalls im SUV-Segment zu Hause: der Suzuki Across. Ab Herbst steht der Fünftürer mit Allradantrieb und Plug-in-Hybrid-Technologie zur Verfügung. Es ist das erste Modell, das von Toyota im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit Suzuki geliefert wird.

Herzstück ist ein 2,5-Liter-Benzinmotor mit 136 kW (227 PS), der durch einen Elektromotor mit einer Leistung von 134 kW (182 PS) und 270 Nm Drehmoment an der Vorderachse unterstützt wird. An der Hinterachse ist ein zusätzlicher Elektromotor mit 40 kW (54 PS) und 121 Nm Drehmoment verbaut. Energie bezieht der E-Motor von einer 18,1 kWh großen Lithium-Ionen-Batterie, die im Unterboden verbaut ist. Dem Fahrer stehen vier Fahrmodi zur Verfügung.

Extras wie ein Trail-Mode für eine bessere Traktion auf matschigem Untergrund, Spurhaltewarnsystem mit Lenkeingriff, Verkehrszeichenerkennung und eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage, die automatisch einen ausreichenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug hält, sind Teil der Ausstattung des Suzuki Across. Außerdem natürlich – das gehört sich für einen Geländewagen – eine Berganfahrhilfe.

Suzuki Across 2020

Schon auf den ersten Blick wird deutlich: Der neue Suzuki Across ist nicht nur auf der Straße zu Hause.

Die Höchstgeschwindigkeit des neuen Suzuki Across liegt bei 180 km/h, die rein elektrische Reichweite bei maximal 75 Kilometern.

eBussy

Ganz unterschiedliche Zielgruppen spricht ein neues Leichtbaufahrzeug namens eBussy an. Vier Radmotoren treiben das Fahrzeug für bis zu vier Personen per Allradantrieb mit 15 kW an und beschleunigen es auf bis zu 90 km/h. Die Reichweite liegt in der Spitze bei entsprechender Ausstattung und unter Zuhilfenahme von Solarmodulen bei 800 Kilometern, verspricht der deutsche Hersteller emobs. Bis zu zwölf Batteriemodule sind verbaut und jederzeit austauschbar.

Zur Verfügung steht der eBussy mit insgesamt zehn modularen Aufbauten. Im „Lego-Prinzip“ kannst du das Gefährt auf diese Weise zum Beispiel als Bus, Kastenwagen, Pickup, kleiner Kipplaster oder Camper möglich. Sogar als Cabrio oder Off-Roader steht der E-Transporter zur Verfügung. Bis zu 1.000 Kilogramm Ladung lassen sich mit dem Fahrzeug transportieren.

Das Basismodell des eBussy kommt mit 10 kWh Batteriekapazität und bis zu 200 Kilometern Reichweite zum Kunden. Optional lässt sich die Batteriekapazität auf bis zu 30 kWh steigern. Dann ist eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern möglich. Solarmodule und Rekuperation während des Fahrens sorgen zusätzlich für ein Reichweitenplus von bis zu 200 Kilometern.

Kostenpunkt für das E-Auto der etwas anderen Art: 15.800 Euro in der kleinsten verfügbaren Variante namens eBussy Basis. Der eBussy Bus kostet mindestens 19.600 Euro – in der Offroad-Variante liegt der Einstiegspreis bei 21.600 Euro. Als Kipper musst du mindestens 22.300 Euro einplanen und der Pickup es eBussy wird ab 16.600 Euro angeboten. Das Cabrio-Pickup kostet mindestens 22.800 Euro, das Camping-Modell sogar in der kleinsten Ausführung 28.800 Euro.

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