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Windows 10 Support endet: Bis wann muss ich umsteigen?

In den vergangenen Tagen häufen sich die Meldungen zu einem anstehenden Support-Ende von Windows 10. Am 14. Oktober 2025 soll es so weit sein. Voraussichtlich werden an diesem Tag zum letzten Mal Updates für Windows 10 erscheinen. Doch noch ist das Datum nicht in Stein gemeißelt.

Keine neue Erkenntnis

Sogar bekannte Medien wie der Spiegel titeln, Windows 10 hätte gerade ein „konkretes Verfallsdatum“ bekommen und verweisen auf das Datum im Jahr 2025. Doch das ist reine Panikmache. Stattdessen ist dieses Datum bereits seit der Veröffentlichung von Windows 10 im Jahr 2015 bekannt, wie unter anderem ein alter Beitrag von Dr.Windows zeigt. Dieses Vorgehen ist von Microsoft normale Routine. Windows 7 wurde offiziell von 2009 bis 2019 unterstützt und bekam noch eine kleine Verlängerung. Windows 8.1 wird von 2013 bis 2023 supportet und bei Windows 10 ist ebenfalls nach zehn Jahren Schluss.

So funktioniert der Windows 10 Support

Wer vor ein paar Jahren Windows 7 neu installiert hat, musste erst einmal knapp 200 Updates einspielen. Bei Windows 10 hat sich Microsoft daher etwas Neues einfallen lassen: Jedes halbe Jahr erscheint eine neue Zwischenversion. Die aktuelle nennt sich beispielsweise Version 20H2, in Kürze startet die Version 21H1. Jede dieser Versionen wird 18 Monate lang mit Updates unterstützt – anschließend solltest du spätestens auf eine neue Zwischenversion aktualisiert haben.

Im Normalfall bekommst du von diesem ganzen Prozess nichts mit. Die halbjährlichen Updates werden Schritt für Schritt an alle Nutzer per Windows Update verteilt. Microsoft garantiert bis zum 14. Oktober 2025 mindestens eine dieser Zwischenversionen mit Updates zu versorgen.

Keine Panik: Das musst du jetzt tun

Aktuell brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Bis zum Support-Ende von Windows 10 sind es noch etwas mehr als vier Jahre. Bis dahin kannst du dein Notebook oder PC mit Windows 10 ohne Probleme weiterverwenden. Sollte dann im Oktober 2025 die Unterstützung wirklich beendet werden, empfiehlt es sich umzusteigen. Eine Windows-Version ohne aktuelle Updates zu verwenden, ist auf keinen Fall zu empfehlen.

Voraussichtlich in der kommenden Woche wird Windows 11 erstmals offiziell präsentiert. Erste Leaks zeigen ein frisches Design, aber eine weitestgehend unveränderte Funktionsweise. Daher dürfte die Umgewöhnung kein großes Problem darstellen.

Wenn du in ein oder zwei Jahren ein neues Notebook kaufst, wird dieses höchstwahrscheinlich bereits mit Windows 11 daherkommen. Alternativ kannst du auch dein bestehendes Notebook oder PC upgraden. Automatisch wird das Update nicht eingespielt. Man muss sich aktiv für ein Upgrade entscheiden. Der Wechsel selbst dauert nur rund 20-30 Minuten. Dabei bleiben alle Programme und alle Dateien erhalten und werden einfach mitgenommen.

Jetzt noch einen PC mit Windows 10 kaufen ist im Übrigen auch kein Problem. Windows 11 wird alle aktuellen Computer und auch die meisten älteren Modelle, auf denen noch Windows 7 lief, unterstützen.

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