Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.
Dieser Inhalt wird Ihnen bereitgestellt von inside digital

Xiaomi, Sony, OnePlus und Co: Erste Details zu 2021-Smartphones bekannt

Die meisten Smartphone-Hersteller am Markt haben keine eigene Chip-Entwicklung oder gar Chip-Fertigung. Doch warum auch? Sie bedienen sich einfach beim Marktführer von mobilen Prozessoren: Qualcomm. Der amerikanische Chip-Hersteller hat nun seinen neuen Prozessor, den Snapdragon 888, erstmals gezeigt und liefert gleich eine Liste von Herstellern, die genau diesen Chip verbauen wollen. Darunter sind Größen wie Sony, Xiaomi und OnePlus.

Smartphones 2021: Diese Hersteller sind gelistet

Doch neben den drei schon genannten Herstellern warten noch eine ganze Reihe anderer Anbieter auf den Chip von Qualcomm. Somit wird der Snapdragon 888 bei Asus, BlackShark, Lenovo, LG, Meizu, Motorola, Nubia, Realme, Oppo, Sharp, Vivo und ZTE zum Einsatz kommen. Damit können sich Fans der Marken schon einmal auf 5G-Unterstützung, den wohl schnellsten Prozessor am Markt und eine atemberaubende Bildverarbeitung freuen.

Der Snapdragon 888 ist jedoch das oberste Regalfach im Portfolio von Qualcomm. Das heißt, dass er vorwiegend in den Flaggschiffen der Hersteller eingesetzt wird. Im mittleren und unteren Preissegment stehen Prozessoren der 7xx-, 6xx- und 4xx-Reihen zur Verfügung. Wenn du dir aber die Smartphones ansiehst, die mit dem Vorgänger Snapdragon 865 oder seiner Plus-Version ausgestattet sind, wird schnell klar, dass auch solche Handys im Preis fallen und schon Monate nach der Markteinführung zu vernünftigen Preisen am Markt sind. Beispiele sind hier das Xiaomi Poco F2, das mit dem Snapdragon 865 schon für unter 500 Euro zu haben ist.

Xiaomi bestätigt Mi 11 mit Snapdragon 888

Einige der Hersteller melden sich auch bei den Keynotes von Qualcomm zu Wort. So kündigt Xiaomi unverhohlen das Mi 11 mit dem Snapdragon 888 an. Er sei die bisher leistungsstärkste mobile Plattform von Qualcomm, schwärmt der Xiaomi-Chef Lei Jun. „Ich bin froh, dass unser neues Flaggschiff Mi 11 eines der ersten Geräte sein wird, dass den Snapdragon 888 besitzt“, so der Xiaomi-Mitgründer weiter. Ganz überraschend kommt die Ankündigung nicht. Xiaomi ist traditionell offen in der Kommunikation zu zukünftigen Produkten und schon lange treuer Kunde Qualcomms.

Smartphones von Sony und OnePlus indirekt angekündigt

Ganz so offen sind OnePlus und Sony nicht. Dennoch lässt sich auch durch ihre Auftritte beim Tech Summit 2020 ableiten, dass sie den neuen Prozessor fest für ihre Spitzenmodelle 2021 im Blick haben. So betont Mitsuya Kishida, Sony-Chef der Mobil-Sparte, das tolle Feedback der Fans zum Xperia 1 II und Xperia 5 II. Er schiebt hinterher: „Wir sind bestrebt, mobile Entertainment in der 5G-Ära weiter zu verbessern, und freuen uns darauf, eng mit Qualcomm zusammenzuarbeiten, um weiterhin erstklassige mobile Spiele und andere Erlebnisse für unterwegs bereitzustellen“. Der Hinweis auf ein neues Smartphone klingt hier eher mit, als dass er konkret genannt wird. Trotzdem darf man davon ausgehen, dass es 2021 ein Xperia-Spitzenmodell mit Snapdragon 888 geben wird.

Noch etwas nebulöser meldet sich Kyle Kiang, Marketing-Chef von OnePlus zu Wort. Er betont lediglich die Erfolge im Gaming-Bereich und die Zusammenarbeit mit Epic Games. Mit dem Spieleentwickler habe man das OnePlus 8 zum ersten Gerät gemacht, dass Fortnite auf 90 Hz spielbar machte. Doch wie bei Sony gilt auch bei OnePlus: Das Flaggschiff mit Snapdragon 888 wird kommen. Ob es das OnePlus 9 oder das OnePlus 9T sein wird, ob es ein OnePlus 9 Pro geben wird und wie man mit der neuen Mittelklasse rund um das OnePlus Nord umgehen wird, lies man auf dem Tech Summit offen.

Affiliate-Link: inside digital erhält eine kleine Provision, wenn du über den markierten Link einkaufst. Den Preis für das Produkt beeinflusst dies nicht. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir unseren hochwertigen Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Der Beitrag „Xiaomi, Sony, OnePlus und Co: Erste Details zu 2021-Smartphones bekannt“ erschien zuerst auf inside-digital.de.