Aktuelle Nachrichten aus Hamburg, der Welt, zum HSV und der Welt der Promis.
Dieser Inhalt wird Ihnen bereitgestellt von reeperbahn.de

Die Nummer 1 zu Gast in Sankt Pauli

Peter Tschentscher zu Besuch beim IG Sankt Pauli.

Peter Tschentscher zu Besuch beim IG Sankt Pauli.

Die Interessengemeinschaft Sankt Pauli veranstaltet monatlich ihren legendären Turm-Snack. Wahlweise in den Betrieben der Mitglieder oder traditionell auf Einladung der Betreiber Fraatz/Bartels im Hotel Hafen Hamburg. Dieses Mal kam zu dem Meeting hoher Besuch aus dem Rathaus.

Nachdem vor Weihnachten die zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank die Paulianer auf die grüne Politikwende in Hamburg einstimmte, kam dieses Mal auf Einladung des IG-Geschäftsführers Peter Kämmerer der First Man himself: Peter Tschentscher. Statt wie sonst in der Turm Bar, fand wegen des großen Interesses die Rede dieses Mal in der etwas größeren Elbkuppel statt.

Schon früh waren die Tische und die Stehplätze weg, ebenso wie die Würstchen, die zur festen Etikette des monatlichen Turm Snack gehören. Wie immer vom Vorstand Ronald Crone launig eingeführt, begann die viel erwartete Rede.

Der Erste Bürgermeister stellte dabei Sankt Pauli als den populären Vorzeigestandort heraus, der in der ganzen Welt mit Hamburg verbunden wird. Überhaupt verwies er auf den jeweiligen Lokalpatriotismus der Stadtteile, die für Hamburg typisch sei. Die Zufriedenheit mit seinem Viertel sei bei den befragten Hamburgern jeweils überdurchschnittlich.

Als Erster Bürgermeister müsse er natürlich alle Viertel gleich behandeln. Dennoch ist der spezielle Status Sankt Paulis auch eine Herausforderung, denn neben dem Gewerbe ist es vor allem ein Wohnviertel. Hier gilt es, wie immer, die Balance zwischen wirtschaftlichen Interessen, Tourismus und Lebensqualität zu finden. Dazu gehört auch die Sicherheit, die von der Davidwache mit viel Fingerspitzengefühl gewährleistet wird, wie er anerkennend feststellte.

Überhaupt fand der Erste Bürgermeister viel Lob für die Aktivitäten im Viertel, wie den letzten Jahr ausgelaufenen Business Improvement District sowie für die schnellen Reflexe, dem verstorbenen Schauspieler Jan Fedder einen Platz zu widmen.

Ganz dem Amt entsprechend, hielt Tschentscher sich mit Wahlpolemik zurück, betonte aber schon, dass er gerne weitere fünf Jahre im Amt bleiben wolle sowie den Pakt mit der Wirtschaft als Motor für Hamburg vorantreiben wolle.
In der abschließenden Fragerunde ging es dann um den Ausbau der Landstromanlagen für Container und Kreuzfahrtschiffe, die wohl noch in der Erprobungsphase sind und um staatliche Auflagen für Barkassen.
Nach zwanzig Minuten Redezeit gab es Weisswürste und Brezeln und es konnte weiter über die anstehenden Wahlen und die Vorhaben 2020 diskutiert werden.