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Feiern mit Auflagen – so kann es gehen

Credit: Andreas Lorenz Picture4You

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Der herbstliche Spätsommer ist die Zeit, wo in der Regel die großen Inhouse Veranstaltungen stattfinden. In den Zeiten der Pandemie müssen sich Künstler, Wirte und Partymacher neuen Herausforderungen stellen und kreativ zeigen.  Am Wochenende fanden zahlreiche Events statt, die als Blaupause für einen verantwortungsvollen Umgang für das Feiern in Corona-Zeiten dienten.

Viel Kiezprominenz fand sich auf dem Jubiläums-Oktoberfest im Hofbräuhaus ein. Für Kalle Havelland und den Schönen Klaus Gelegenheit, sich mal wieder ihren Fans zu zeigen.

Kann eine Riesen-Gaudi unter den behördlichen Auflagen überhaupt funktionieren?

Das Team Elbdirndl by Tina Hintze in Kooperation mit dem Hofbräu Wirtshaus und Veranstalter & Promifotograf Andreas Lorenz hat den Spagat gewagt, denn nach wie vor werden empfindliche Strafen bei Verstößen fällig. Daher gab es für das Oktoberfest eine deutliche Trennung von Eingang und Ausgangsbereich. Jeder Gast musste sich desinfizieren und beim Verlassen seines festen Tisches seine Maske anlegen.  Die aufmerksamen Servicekräfte mussten die Gäste nur sehr selten erinnern. Selbst nach der dritten Maß zeigten sich die meisten Besucher noch sehr diszipliniert. Schwerer fiel es den Besuchern nicht zu tanzen.

Künstler sein in der Corona-Zeit

Denn das Bühnenprogramm war randvoll mit tollen Musikacts. So präsentierte das NDW-Duo Paso Doble eine Neufassung ihres Klassikers „Herz an Herz“. Für die beiden Künstler der erste Auftritt seit des Corona-Ausbruch. Sängerin Rale Oberpichler meinte „Wir hatten Glück, das genau für diese Zeit unsere neue Platte geplant haben. Wir haben also gearbeitet.“ Der nächste große Auftritt steht für das Duo beim World Peace Day in Berlin an, wo ihre neue Single „Solange noch“ Live-Premiere haben wird. DSDS-Gewinnerin Chiara d’Amico litt dagegen unter der Zwangspause.  „Nicht mit den Fans feiern zu können, war wie ein Schwarzes Loch.“ Doch die Sängerin machte aus der Not eine Tugend und intensivierte ihre Social Media-Anstrengungen und trat auch bei kleinen Anlässen auf.  Weitere Acts waren Captain Jack und eine Modenschau.
Auch die Afterparty am Fischmarkt in der neuen Club Memorize fand ohne Tanz, aber mit cooler Loungeatmosphäre statt.

World Meeting – Gin Tonic statt Gala

Auch der Round Table St. Pauli verlegte spontan sein für Indien geplantes World Meeting nach Hamburg. Da ein klassischer Ablauf mit Black-Tie Ball und Ausflügen nicht zu machen war, wurden die zahlreichen Gäste kurzerhand auf urige Kiezkneipen verteilt.
Die Tabler feierten Abstandsgerecht in Lorsins Art Bar und bei Gretel und Alfons, was auch seinen Reiz hatte, da sich die Mitglieder des Serviceclubs mit Kiezgängern mischten. Sonst wären sie wohl unter sich geblieben.
So aber wurde leidenschaftlich darüber deabttiert, ob ein Männerclub noch zeitgemäß ist.

Fazit: Feiern unter Auflagen ist machbar – der Herbst kann kommen.