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Dolce Vita in Südtirol: Zwischen Himmel, Bergen und Apfelplantagen

Wellness mit Aussicht

Wellness mit Aussicht

Die gute Nachricht ist, dass selbst im Corona-Sommer 2020 weder die Sonne noch die eindrucksvolle Berglandschaft oder das luftig leichte Dolce Vita Lebensgefühl Südtirols abgesagt wurde. Davon überzeugte sich die Wellnesshotel-Testerin Andrea Labonte unlängst auf ihrer Reise in Italiens nördlichstes Bundesland. So versteht Südtirol auch in Krisenzeiten mit viel Sonnenschein, mediterranem Flair, atemberaubenden Spa-Welten und vorzüglichem Essen zu beeindrucken. Folgen Sie den Insider-Tipps der Hoteltesterin und besuchen Sie mit ihr die schönsten Spa-Destinationen Alto Adiges.

1. Hotel Sonnenparadies: Blaue Stunde in Schenna

Fulminante Aussichten von der Spa-Dachterrasse des Hotels Sonnenparadies.

Wenn die Welt im blassen Blau versinkt und ich mich zwischen Himmel und Tälern verliere, kann ich mich der Urlaubspoesie, die das Hotel Sonnenparadies in Schenna allabendlich schreibt, kaum verwehren. Aber auch am Tag versteht diese sonnenbeschienene Alltagsflucht zu erstaunen: Beispielsweise mit einem Infinitypool, der in die Weiten des Südtiroler Himmels schwappt oder einer Panorama-Sauna, die die Schönheiten des Meraner Landes fächergleich vor mir ausbreitet. Ein weiterer aquatischer Blickfang ist der Whirlpool auf der Dachterrasse. Und auch das Fitnesscenter punktet mit einer modernen Ausstattung und einer Aussicht, die ich dank großer Spiegelfronten von allen Seiten bewundern kann. Während ich unter Palmen und Olivenbäumen döse, umweht mich der Duft von frischem Rosmarin, Thymian und Salbei und ich atme das wolkenleichte Lebensgefühl Italiens ein. Einen weiteren vollkommenen Urlaubsmoment erlebe ich während einer Kopf-, Nacken- und Rückenmassage. Unter vollem Körpereinsatz lockert die Therapeutin Stefanie zunächst meine Halsmuskeln, deren Existenz ich bis dato kaum zur Kenntnis genommen hatte. Anschließend macht sie sich an meinem Kopf zu schaffen. Hier offenbart sich mir ein Vorgeschmack auf die überzeugende Kraft, die in ihren Händen schlummert und die sich bei der darauffolgenden Schulter- und Rückenmassage vollständig entfaltet. Man könnte meinen, Stefanie verfüge über einen siebten Sinn, so scharfsinnig spürt sie meine Muskel-Wehwehchen auf und löst sie durch gezielte Triggerpunktgriffe. Ich weiß, diese Phrase klingt abgedroschen, aber beim Verlassen des Spas fühle ich mich wie neu geboren! 

Infos: eine Übernachtung im „Doppelzimmer Laugen“ ab 124,- € pro Person.

https://www.sonnen-paradies.it/de

2. Hotel Ansitz Plantitscher Hof: Im Epizentrum des Dolce Vita

Der mediterrane Garten des Hotels Ansitz Plantitscherhof ist prädestiniert zum Abschalten und Genießen.

„Wer niemals träumt verschläft sein schönstes Leben“ diesen Satz finde ich auf Stein gemeißelt während meines Streifzugs durch den Park des Hotels Ansitz Plantitscherhof. Im Alltag zu Hause mag dieser Aphorismus wohl stimmen, er gilt aber nicht für das Meraner Wellnesshotel. Denn hier scheint das Leben plötzlich wie der schönste Traum. Nachdem ich die goldene Hotel-Pforte durchschreite, bin ich unter dem schattigen Walnussbaum am Brunnen, mittendrin in einer scheinbar realen Illusion. Dabei fühle ich mich im Hotelgarten mit seinen blühenden Oleandern, Palmen und Zitronenbäumen wie im Epizentrum des Dolce Vita. Und das liegt nicht nur an der ausgezeichneten Kulinarik, sondern auch an den vielen lauschigen Kraftorten dieses botanischen Märchenparks: Da wäre beispielsweise der Nostalgie umwobene rosa Schaukelstuhl, das Garten-Atelier, in dem die Inspirationen nur so auf die Leinwand sprudeln oder die Pool-Lounge unter Palmen und Weinreben. Die Dachterrasse mit Jacuzzi und Blick auf die gezackten Bergspitzen rund um Meran besitzt ebenfalls einen ganz eigenen Zauber. Und auch das Intérieur des Hotels versprüht mit seinen einfallsreichen Accessoires, die teilweise aus der Welt historischer Automobile stammen, einen wohlig-musealen Charakter. Nicht umsonst ist das Hotel Ansitz Plantitscherhof eine beliebte Adresse bei Oldtimer-Fans. Eine weitere Besonderheit des Hauses ist, dass keines der Hotelzimmer oder Suiten dem anderen gleicht. Für alle Spa-Liebhaber ist die helle und lichtdurchflutete „Wellness Suite“ mit eigener Bio-Sauna und Panorama-Loggia zu empfehlen.

Infos: eine Übernachtung im „Eleganten Doppelzimmer“ ab 140,- € pro Person und Frühstück.

https://www.plantitscherhof.com/

3. Hotel Hohenwart: Sonnenbad mit Hochgefühl

Der Sole-Pool des Hotels Hohenwart punktet mit einem 360° Rundum-Panorama.

Einer Himmelsleiter gleich, schreite ich die Treppe des, nur Erwachsenen vorbehaltenen Wellness-Turms „Vista Spa“ empor, und bin schlichtweg überwältigt. Überwältigt vom Anblick der Berge, Apfelplantagen, Wälder, Felder und Almen, die mir plötzlich zu Füßen liegen. Ein Gefühl der Entgrenzung und Weite macht sich in mir breit. Denn hier oben auf dem Gipfel des Hotels Hohenwart in Schenna scheine ich umgeben von landschaftlichen Höhepunkten. Dabei wird die Dachterrasse des Hauses von einem sprudelnden Solebecken gekrönt. Umgeben vom warmen, salzigen Nass erschließt sich mir hier ein 360 Grad Rundum-Blick, der schlichtweg atemberaubend ist. Nicht minder imposant ist auch die Aussicht von der Panoramasauna, die sich ebenfalls auf der Dachterrasse befindet. In der Biosauna „Iflinger“ schwitze ich mittendrin im Südtiroler Apfelhain. Wer sich nach ausgedehnten Spa-Einheiten auspowern möchte, kann dies entweder im 260 qm großen Fitnessraum mit Cardio- und Kraftgeräten oder im 25 m Sportpool. Der Indoorpool-Bereich mit Hängematten, Schaukelsitzen und Loungemobiliar in Holzoptik wurde komplett erneuert und erstrahlt in frischem Glanz. Dabei kommen hier auch Familien in der Biosauna und im Dampfbad auf ihre Kosten. Einen gelungenen Ausklang eines Urlaubstages finde ich während der abendlichen Dinner auf der Sonnenterrasse des Hauses. Hier werde ich jeden Abend Zeuge eines besonderen Naturspektakels: wenn sich nämlich Sonne und Berggipfel berühren und die Welt in dieses diffuse Licht getaucht wird, das mich staunen lässt. Dabei legt die Gastgeberfamilie Mair gerade in Coronazeiten besonderen Wert auf die Einhaltung strenger Hygienemaßnahmen. Lediglich das Frühstück wird in Buffetform offeriert. Die nachmittägliche Südtiroler Marende und auch das Abendessen werden à la carte serviert.

Infos: eine Übernachtung im „Doppelzimmer Arnika“ ab 166,- € pro Person.

https://www.hohenwart.com/

4. Hotel Der Waldhof: Ein Stück Himmel im Wasser

Der „freischwebende“ Infinitypool des Hotels Waldhof mit Blick auf die Mayenburg.

Der Waldhof in Völlan besticht seit neuestem mit einer besonders fotogenen Wasserattraktion: einem scheinbar frei schwebenden Infinitypool mit Aussicht auf die verwunschene Burgruine Mayenburg. Hier schwimme ich im Angesicht jahrhundertealter Geschichte und fühle mich umgeben von Himmel, Wasser und Licht – ein außergewöhnliches Schwimmerlebnis! Seinen Namen verdankt der Waldhof übrigens dem 30.000 qm großen Waldpark, der das Hotel umgibt und der von einem Biotop geziert wird. Rund um diesen Weiher befindet sich die hauseigene „Fitmeile“, die sich bestens zum Walken, Laufen oder für Gymnastik-Übungen eignet. Eigene Trimm-Dich-Tafeln an den Bäumen weisen den Wellness-Gast in sportliche Sphären ein. Auch ein Tennisplatz, ein Fitnessraum und ein Functional Studio animieren zur körperlichen Ertüchtigung. Zum Ausruhen bieten sich anschließend die verschiedenen Daybeds an, die märchengleich im Wald von den Bäumen baumeln. Hier können gestresste Städter Kraft tanken. Auf 700 m Höhe gelegen, punktet das Aussichtsatrium auf einer Waldlichtung mit einem Blick auf die Südtiroler Bergwelt, die mit Weinreben und Obstplantagen bewachsenen Hänge und natürlich auf Meran. „Nomen est Omen“, das gilt auch für das „Waldrefugium“, die Saunalandschaft des Hauses, die unter anderem mit einem Trockendampfbad „Sommerwiese“, einer Panorama Biosauna oder einer finnischen Altholzsauna aufwartet.

Infos: eine Übernachtung im „Doppelzimmer Waldstimmung“ ab 144,- € pro Person.

https://www.derwaldhof.com/

Autorenprofil:

Andrea Labonte hat einen außergewöhnlichen Beruf, um den sie viele beneiden: Sie ist seit über 14 Jahren als Hoteltesterin für den Wellnesshotel Guide Wellness Heaven unterwegs. Über ihre Spa-Erlebnisse, außergewöhnliche Destinationen und die skurrilsten Begebenheiten aus ihrem Berufsalltag schreibt sie regelmäßig in ihrer Kolumne „Aus dem Leben einer Hoteltesterin“. Mit über 300 getesteten Wellnesshotels besitzt Andrea Labonte eine breite Vergleichsbasis und weiß, worauf es dem anspruchsvollen Reisenden ankommt. Ihr beruflicher Hintergrund: sie ist internationale Diplom-Betriebswirtin mit Doppeldiplom. Ihre Studien absolvierte sie an der Fachhochschule Mainz und an der Ecole Supérieure du Commerce Extérieur in Paris.